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Rasendünger mit Unkrautvernichter – das 2-in-1 für schönen Rasen

Wo ein Rasen mit Unkraut durchsetzt ist, kann ein Rasendünger mit Unkrautvernichter eine Frischzellenkur sein; die richtige Anwendung vorausgesetzt.

Eigentlich war der Rasen bei seiner Neu-Anlage als Grünfläche angedacht – doch was bereits nach wenigen Jahren daraus geworden ist, hat mit dem herkömmlichen Begriff Rasen nicht mehr viel zu tun. Das stellen viele Gartenbesitzer fest, die den Kampf gegen das Unkraut im Garten verloren haben und mehr oder weniger enttäuscht ihre Wiese statt ihren Rasen mähen. Die Bezeichnung „Rasen“ gilt nur für bestimmte Gräsermischungen, in denen blühende Blumen, großblättrige Pflanzen und Co. einfach nichts verloren haben – diese gehören in die „Wiese“, in der alles erlaubt ist. Wer beispielsweise beim Anlegen des Rasens Fehler in der Anwendung eines Totalherbizides gemacht hat (oder darauf verzichtet hat), kann schon im ersten Jahr nach der Saat das Unkraut sprießen sehen.

Leider ist man gegen Unkraut im Rasen niemals gefeit. Man kann die Fläche im Garten nicht so abschirmen, dass die unerwünschten Pflanzen sich nicht irgendwann einnisten und sich mehr oder weniger intensiv entfalten. Wo die Liebhaber von Wildwuchs sogar noch Kräuter- und Blumensamen verteilen, um eine vielfältige, blühende und artenreiche Wiese zu bekommen, verzweifelt der Rasenliebhaber an der Schnelligkeit des Unkrautbefalls, den die Natur aber nun einmal mit sich bringt. Gänseblümchen, Klee, Löwenzahn – eine ellenlange Liste aus unliebsamen Pflanzen ließe sich in kürzester Zeit niederschreiben, würde man Gartenbesitzern aus aller Welt beim Diskutieren ihrer Probleme mit dem heimischen Rasen nur ein paar Minuten zuhören.

Unkraut im Rasen: Die Natur bringt`s

Je näher am Garten Wälder, Wiesen und Felder liegen, umso eher hat es der Gartenbesitzer auch mit Unkraut im Rasen zu tun. Doch auch in Städten verteilen sich die Samen der unliebsamen Pflänzchen schneller, als es dem Gärtner lieb ist. Geradezu unverschämt stößt ein Löwenzahn durch die Grasnarbe, entfaltet seine gefühlt riesigen Blätter, fängt an zu blühen und verteilt dann auch noch via (bei Kindern nach wie vor beliebter) Pusteblume seine Samen. Diesen Samenflug kann man nicht verhindern – man muss ihm schon bei schwachem Wind tatenlos zusehen und hoffen, dass es den eigenen Rasen nicht allzu sehr erwischt. Doch nicht nur die natürliche Bewegung der Luft, auch Vögel und andere Tiere schleppen Samen ein.

Haben sich die Pflanzen erst einmal angesiedelt, kann man ihnen bei spärlichem „Befall“ noch per Hand zu Leibe rücken – man sticht vorsichtig die Wurzeln mitsamt Blättern und Blütenstengel aus dem Boden heraus und wartet, bis der Rasen an dieser Stelle die Lücke wieder schließt, was bei ausreichender Nährstoffversorgung durch einen guten Rasendünger auch kein Problem sein dürfte. Spezielle Handgeräte zum Ausstechen von Unkraut können im Gartencenter oder vergleichbaren Online Shop in mannigfaltigen Ausführungen gekauft werden – ihre Anwendung ist meist einfach, aber dennoch lästig und zeitraubend. Doch irgendwann nimmt das Unkraut im Rasen so Überhand, dass man Tag für Tag Stunden mit dem Unkrautstechen verbringen könnte und dennoch machtlos der feindlichen Übernahme gegenübersteht.

Schwacher Rasen, starkes Unkraut

Gräser, die als Rasensamen Mischung ausgesät wurden, sind vergleichsweise anspruchsvolle Pflanzen, während viele als Unkraut bezeichnete Gewächse mit deutlich bescheideneren Mitteln zufriedenzustellen sind. Wo es dem Rasen an Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffen fehlt, kann eine Moos-Art oder andere unliebsame Rasen-Eindringlinge noch wunderbar wachsen und gedeihen. Begünstigt wird das Wachstum von Unkraut also von für den Rasen widrigen Wachstumsbedingungen. Diese entstehen durch Nährstoffmangel, Lichtmangel, die falsche Auswahl von Rasensamen und andere Ursachen. Steht der Rasen „voll im Saft“, kann er sich gegen das Unkraut selbst behaupten. Wer einmal im Jahr einen Rasendünger mit Unkrautvernichter benutzt, kann den Aufwand für den Rest der Saison in Grenzen halten – ganz vermeiden wird sich der Befall dennoch nur in den seltensten Fällen lassen. Wer sich einmal für eine Rasenfläche und gegen eine Wiese entschieden hat, muss „am Ball“ bleiben und den Rasen gesund erhalten – sonst wird es nichts mit einem perfekten Rasenbild. Unkraut im Rasen hat aber nicht nur optische Einbußen als Folge – so will zum Beispiel die Familie im Spielrasen keine blühenden Pflanzen haben, da diese Bienen und andere Insekten anlocken und die spielenden Kinder gestochen werden könnten. Blumenwiesen und Kräutergärten haben einen anderen Platz im Garten; die direkte Nachbarschaft zum Rasen bringt aber gleich wieder die Problematik fliegender und sich auf andere Weise verteilender Samen.

Zwei Arbeitsschritte in einem

Ein Rasendünger mit Unkrautvernichter kann Arbeit sparen, da man mit diesen Produkten zwei Schritte in einem erledigt. Zum einen vergällt man den Unkräutern die Lebensbedingungen und sorgt für deren Absterben, zum anderen versorgt man den Rasen mit den für seine Widerstandsfähigkeit so wichtigen Nährstoffen. Für die Verwendung von Rasendünger mit enthaltenem Unkrautvernichtungsmittel gibt es wichtige Regeln: Das Wetter muss passen, die Vorbereitungen müssen erledigt werden – dazu ist die Mengenangabe pro Quadratmeter Rasen unbedingt einzuhalten. Sicherheitshinweise für die Anwendung sind zu beachten; diese finden sich in der Produktbeschreibung auf der Verpackung oder auf dem Beipackzettel.

Ein Rasendünger mit Unkrautvernichter kann nicht einfach nach Belieben verwendet werden. So gilt für die meisten Produkte, dass sie im gleichen Jahr, in welchem der Rasen angelegt wurde, nicht benutzt werden dürfen. In den Gebrauchsanleitungen steht exakt, wie und wann der Dünger mit Unkrautentferner auf den Rasen ausgebracht werden darf; in der Regel gibt es ein Zeitfenster von etwa Mai bis September. Auch sind die meisten Produkte nicht für mehrmalige Anwendung im gleichen Jahr geeignet, sondern dürfen nur einmal pro Saison gegeben werden. Strikt zu befolgen sind die Dosierungsvorgaben. Die Menge ist pro Quadratmeter angegeben. Wer überdosiert, schadet nicht nur seinem Portemonnaie, sondern auch dem Grundwasser und nicht zuletzt dem Rasen, der bei zu hoher Dosis verbrennt. Das letzte Rasenmähen sollte einige Tage zurückliegen – und auch das Vertikutieren muss schon länger erledigt sein. Nicht angewandt werden darf Rasendünger mit Unkrautvernichter auf frisch gemähten Rasenflächen. Der Wetterbericht sollte für die Tage nach dem Düngen keinen Regen vorhersagen. Gleichmäßiges Verteilen des Produktes gewährleistet ein Streuwagen. Direkter Hautkontakt mit den Erzeugnissen sollte tunlichst vermieden werden. Handschuhe und stabile, dichte Schuhe sind als Schutz empfohlen.

Das Unkraut stirbt bei richtiger Anwendung vom Rasendünger mit Unkrautvernichter in den nächsten Tagen ab; mit geeigneten Geräten (Rechen, Handvertikutierer, Vertikutiermaschine) kann es nun aus dem Rasen entfernt werden. Die Gräser selbst profitieren vom Dünger und wachsen schön, satt grün und gesund.

Rasendünger mit Unkrautvernichter – das 2-in-1 für schönen Rasen Wo ein Rasen mit Unkraut durchsetzt ist, kann ein Rasendünger mit Unkrautvernichter eine Frischzellenkur sein; die richtige... mehr erfahren »
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Rasendünger mit Unkrautvernichter – das 2-in-1 für schönen Rasen

Wo ein Rasen mit Unkraut durchsetzt ist, kann ein Rasendünger mit Unkrautvernichter eine Frischzellenkur sein; die richtige Anwendung vorausgesetzt.

Eigentlich war der Rasen bei seiner Neu-Anlage als Grünfläche angedacht – doch was bereits nach wenigen Jahren daraus geworden ist, hat mit dem herkömmlichen Begriff Rasen nicht mehr viel zu tun. Das stellen viele Gartenbesitzer fest, die den Kampf gegen das Unkraut im Garten verloren haben und mehr oder weniger enttäuscht ihre Wiese statt ihren Rasen mähen. Die Bezeichnung „Rasen“ gilt nur für bestimmte Gräsermischungen, in denen blühende Blumen, großblättrige Pflanzen und Co. einfach nichts verloren haben – diese gehören in die „Wiese“, in der alles erlaubt ist. Wer beispielsweise beim Anlegen des Rasens Fehler in der Anwendung eines Totalherbizides gemacht hat (oder darauf verzichtet hat), kann schon im ersten Jahr nach der Saat das Unkraut sprießen sehen.

Leider ist man gegen Unkraut im Rasen niemals gefeit. Man kann die Fläche im Garten nicht so abschirmen, dass die unerwünschten Pflanzen sich nicht irgendwann einnisten und sich mehr oder weniger intensiv entfalten. Wo die Liebhaber von Wildwuchs sogar noch Kräuter- und Blumensamen verteilen, um eine vielfältige, blühende und artenreiche Wiese zu bekommen, verzweifelt der Rasenliebhaber an der Schnelligkeit des Unkrautbefalls, den die Natur aber nun einmal mit sich bringt. Gänseblümchen, Klee, Löwenzahn – eine ellenlange Liste aus unliebsamen Pflanzen ließe sich in kürzester Zeit niederschreiben, würde man Gartenbesitzern aus aller Welt beim Diskutieren ihrer Probleme mit dem heimischen Rasen nur ein paar Minuten zuhören.

Unkraut im Rasen: Die Natur bringt`s

Je näher am Garten Wälder, Wiesen und Felder liegen, umso eher hat es der Gartenbesitzer auch mit Unkraut im Rasen zu tun. Doch auch in Städten verteilen sich die Samen der unliebsamen Pflänzchen schneller, als es dem Gärtner lieb ist. Geradezu unverschämt stößt ein Löwenzahn durch die Grasnarbe, entfaltet seine gefühlt riesigen Blätter, fängt an zu blühen und verteilt dann auch noch via (bei Kindern nach wie vor beliebter) Pusteblume seine Samen. Diesen Samenflug kann man nicht verhindern – man muss ihm schon bei schwachem Wind tatenlos zusehen und hoffen, dass es den eigenen Rasen nicht allzu sehr erwischt. Doch nicht nur die natürliche Bewegung der Luft, auch Vögel und andere Tiere schleppen Samen ein.

Haben sich die Pflanzen erst einmal angesiedelt, kann man ihnen bei spärlichem „Befall“ noch per Hand zu Leibe rücken – man sticht vorsichtig die Wurzeln mitsamt Blättern und Blütenstengel aus dem Boden heraus und wartet, bis der Rasen an dieser Stelle die Lücke wieder schließt, was bei ausreichender Nährstoffversorgung durch einen guten Rasendünger auch kein Problem sein dürfte. Spezielle Handgeräte zum Ausstechen von Unkraut können im Gartencenter oder vergleichbaren Online Shop in mannigfaltigen Ausführungen gekauft werden – ihre Anwendung ist meist einfach, aber dennoch lästig und zeitraubend. Doch irgendwann nimmt das Unkraut im Rasen so Überhand, dass man Tag für Tag Stunden mit dem Unkrautstechen verbringen könnte und dennoch machtlos der feindlichen Übernahme gegenübersteht.

Schwacher Rasen, starkes Unkraut

Gräser, die als Rasensamen Mischung ausgesät wurden, sind vergleichsweise anspruchsvolle Pflanzen, während viele als Unkraut bezeichnete Gewächse mit deutlich bescheideneren Mitteln zufriedenzustellen sind. Wo es dem Rasen an Licht, Feuchtigkeit und Nährstoffen fehlt, kann eine Moos-Art oder andere unliebsame Rasen-Eindringlinge noch wunderbar wachsen und gedeihen. Begünstigt wird das Wachstum von Unkraut also von für den Rasen widrigen Wachstumsbedingungen. Diese entstehen durch Nährstoffmangel, Lichtmangel, die falsche Auswahl von Rasensamen und andere Ursachen. Steht der Rasen „voll im Saft“, kann er sich gegen das Unkraut selbst behaupten. Wer einmal im Jahr einen Rasendünger mit Unkrautvernichter benutzt, kann den Aufwand für den Rest der Saison in Grenzen halten – ganz vermeiden wird sich der Befall dennoch nur in den seltensten Fällen lassen. Wer sich einmal für eine Rasenfläche und gegen eine Wiese entschieden hat, muss „am Ball“ bleiben und den Rasen gesund erhalten – sonst wird es nichts mit einem perfekten Rasenbild. Unkraut im Rasen hat aber nicht nur optische Einbußen als Folge – so will zum Beispiel die Familie im Spielrasen keine blühenden Pflanzen haben, da diese Bienen und andere Insekten anlocken und die spielenden Kinder gestochen werden könnten. Blumenwiesen und Kräutergärten haben einen anderen Platz im Garten; die direkte Nachbarschaft zum Rasen bringt aber gleich wieder die Problematik fliegender und sich auf andere Weise verteilender Samen.

Zwei Arbeitsschritte in einem

Ein Rasendünger mit Unkrautvernichter kann Arbeit sparen, da man mit diesen Produkten zwei Schritte in einem erledigt. Zum einen vergällt man den Unkräutern die Lebensbedingungen und sorgt für deren Absterben, zum anderen versorgt man den Rasen mit den für seine Widerstandsfähigkeit so wichtigen Nährstoffen. Für die Verwendung von Rasendünger mit enthaltenem Unkrautvernichtungsmittel gibt es wichtige Regeln: Das Wetter muss passen, die Vorbereitungen müssen erledigt werden – dazu ist die Mengenangabe pro Quadratmeter Rasen unbedingt einzuhalten. Sicherheitshinweise für die Anwendung sind zu beachten; diese finden sich in der Produktbeschreibung auf der Verpackung oder auf dem Beipackzettel.

Ein Rasendünger mit Unkrautvernichter kann nicht einfach nach Belieben verwendet werden. So gilt für die meisten Produkte, dass sie im gleichen Jahr, in welchem der Rasen angelegt wurde, nicht benutzt werden dürfen. In den Gebrauchsanleitungen steht exakt, wie und wann der Dünger mit Unkrautentferner auf den Rasen ausgebracht werden darf; in der Regel gibt es ein Zeitfenster von etwa Mai bis September. Auch sind die meisten Produkte nicht für mehrmalige Anwendung im gleichen Jahr geeignet, sondern dürfen nur einmal pro Saison gegeben werden. Strikt zu befolgen sind die Dosierungsvorgaben. Die Menge ist pro Quadratmeter angegeben. Wer überdosiert, schadet nicht nur seinem Portemonnaie, sondern auch dem Grundwasser und nicht zuletzt dem Rasen, der bei zu hoher Dosis verbrennt. Das letzte Rasenmähen sollte einige Tage zurückliegen – und auch das Vertikutieren muss schon länger erledigt sein. Nicht angewandt werden darf Rasendünger mit Unkrautvernichter auf frisch gemähten Rasenflächen. Der Wetterbericht sollte für die Tage nach dem Düngen keinen Regen vorhersagen. Gleichmäßiges Verteilen des Produktes gewährleistet ein Streuwagen. Direkter Hautkontakt mit den Erzeugnissen sollte tunlichst vermieden werden. Handschuhe und stabile, dichte Schuhe sind als Schutz empfohlen.

Das Unkraut stirbt bei richtiger Anwendung vom Rasendünger mit Unkrautvernichter in den nächsten Tagen ab; mit geeigneten Geräten (Rechen, Handvertikutierer, Vertikutiermaschine) kann es nun aus dem Rasen entfernt werden. Die Gräser selbst profitieren vom Dünger und wachsen schön, satt grün und gesund.